»Subtiles Design« — 01

2019 — Editorial Design / Corporate Design  / Fotografie / Film


Entstanden als Diplomprojekt im Studiengang Kommunikationsdesign, an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.

Der Minimalismus ist facettenreich und findet sich in der Geschichte des Designs, der Kunst und der Architektur in diversen Stilen wieder. Ob unter dem Begriff des Funktionalismus, der Farbfeldmalerei, dem internationalen Stil, oder weiterer. Die einzelnen Ausdrucksformen mögen sich unterscheiden und nuancieren, doch das übergreifende Leitthema, die maximale Aussage, durch eine minimale Formsprache haben sie alle gemeinsam. 
Doch wo liegen die Ursprünge der für uns heute so allgegenwärtigen Art der Gestaltung, welche Faktoren sind entscheidend und wie gehen zeitgenössische Künstler und Designer damit um? Genau diesen Fragen will das Magazin »Subtiles Design« in der Erstausgabe nachgehen und der Schönheit der vermeintlich einfachen Lösung huldigen.
Interview:
Im Gespräch mit Konzeptkünstler Chris Goennawein
Beim Betrachten der vielfältigen Arbeiten des Künstlers und Gestalters Chris Goennawein spürt man ein regelrechtes Verlangen nach absoluter Ordnung und System. So ist etwa der Raster, Symmetrie und eine mit bedacht ausgewählte, dezente Farbgebung ein stetig wiederkehrendes Motiv in seinen Werken. Der Wahlberliner mit den Heidelberger Wurzeln demonstriert dennoch sehr eindrucksvoll, wie man trotz einer vermeintlich reduzierten Formsprache originell bleibt, was nicht zuletzt durch das breit gefächerte Repertoire an unterschiedlichen Materialien sichtbar wird. Angefangen bei klassischen Drucken auf Leinwand, über geometrische Skulpturen aus Stahl, bis hin zur Neonröhre, seine individuelle Ausdrucksweise wechselt stetig, mit Erfolg. 
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